rodion ebbighausen

Journalist • Autor • Verleger

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My Son maika_elan Giap Das Warten
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Rodion Ebbighausen, geboren 1977 in Leverkusen.

Studium der Philosophie, Germanistik, Mediävistik und Pädagogik in Bonn. Studentische und später wissenschaftliche Hilfskraft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Lehrer für Deutsch als Fremdsprache in Köln, Augsburg und München.

Promotion im Fach Philosophie über Friedrich Nietzsche und Edmund Husserl: Die Genealogie der europäischen Krisis.

Seit 2011 freier Journalist und Projektmanager bei der Deutschen Welle.

Arbeitsschwerpunkte: Südostasien, politische Transformation, Außenpolitik.

Im Sommersemester 2014 Lehrbeauftragter am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn.

Für die Deutsche Welle habe ich 2012 einen multimedialen Schwerpunkt zum Süd- und Ostchinesischen Meer realisiert.

Hier geht es zur Krisenregion von globaler Bedeutung

Für die Deutsche Welle habe ich 2013 einen multimedialen Schwerpunkt zum Öffnungsprozess in Myanmar realisiert. Auf Grundlage einer neuntägigen Reportagereise habe ich eine Vielzahl von politischen Analysen und Hintergrundberichten verfasst.

Hier geht es zu Der lange Weg zur Demokratie

Rodion Ebbighausen: Das Warten. Ein phänomenologisches Essay. Würzburg 2010.

Das vorliegende Essay nimmt neben Becketts Warten auf Godot auch Kafkas Proceß und Homers Odyssee zum Anlass, um über das Phänomen des Wartens zu reflektieren. Das Warten ist interessant, weil es ein Phänomen ist, das zwar jeder kennt, das aber kaum Beachtung findet, denn es gerät in Vergessenheit, sobald es vorüber ist. Im Laufe der Analysen zeigt sich nicht nur, dass es drei Modi des Wartens gibt - die Langeweile, die Furcht und die Sehnsucht -, sondern auch, dass sich anhand des Wartens grundlegende Aspekte der menschlichen Existenz verdeutlichen lassen. Den drei Modi des Wartens entsprechen nämlich drei Grundhaltungen zum Leben: die Resignation, die Verzweiflung und die Leidenschaft. Das Essay schließt mit dem Versuch, die Frage nach dem gelingenden Leben zu beantworten und kommt zu dem Ergebnis: Es kommt nicht darauf an, worauf wir warten, sondern darauf, wie wir warten.

Rodion Ebbighausen: Die Genealogie der europäischen Krisis in der Perspektive der Interpretationsphilosophie Friedrich Nietzsches und der transzendentalen Phänomenologie Edmund Husserls. Würzburg 2010.

Der erste Weltkrieg wurde von Edmund Husserl als "der universalste und tiefste Sündenfall der Menschheit" bezeichnet. Er war, so Husserl, das Fanal einer geistigen Krisis, deren Wurzeln bis in die Anfänge der europäischen Kultur zurückreichen. Nur wenige Jahre zuvor hatte Friedrich Nietzsche einen umfassenden Nihilismus diagnostiziert, durch den Europa in eine totale Krise stürzen würde und deren Ausgang ungewiss sei: "es gibt eine der größten Krisen, einen Augenblick der allertiefsten Selbstbesinnung des Menschen: ob der Mensch sich davon erholt, ob er Herr wird über diese Krise, das ist eine Frage seiner Kraft: es ist möglich..."
Dieses Buch analysiert auf der Grundlage der radikal verschiedenen Philosophien Nietzsches und Husserls das auch heute wieder virulente Phänomen der Krise. Es rekonstruiert ihre Entstehung und ihre historische Entwicklung, diskutiert Nietzsches und Husserls Vorschläge zur Überwindung der Krise und entwirft abschließend mit der Philosophie der Grenzen einen eigenständigen philosophischen Ansatz, der Krisen nicht ein für alle Mal abzuschaffen sucht, sondern als integralen Bestandteil der Lebenswelt meistern will.

Rodion Ebbighausen: Camus und der Terrorismus. In: Albert Camus oder der glückliche Sisyphos - Albert Camus ou Sisyphe heureux. Hrsg. von Willi Jung. Bonn 2013.

Ausgehend von einer allgemeinen Analyse des Terrorismus stellt sich die Frage nach der Abgrenzung von berechtigtem Freiheitskampf und terroristischer Gewalt. Albert Camus, der sich sowohl in der Résistance engagiert als auch Stellung zum Algerienkonflikt genommen hat, kann zu diesem Abgrenzungsproblem Maßgebliches beitragen. Vor dem Hintergrund dieses Problems soll zuerst Camus' Auffassung der Auflehnung und der Revolte erörtert werden. Dabei wird deutlich, dass die Revolte in sich selbst eine Grenze hervorbringt, bei deren Überschreitung der gerechtfertigte Widerstand in den Nihilismus, Totalitarismus oder Terrorismus umschlägt. Camus fordert diese Grenze aber nicht nur ein, sondern gibt auch eine Bestimmung der Grenze, und zwar anhand der vier Kriterien des maßvollen Widerstands: 1. Unvermeidbarkeit der Gewalt, 2. Bewusstsein des Zwiespalts der Gewalt, 3. Sühne der Gewalt, 4. Verschonung der Unschuldigen.

Rodion Ebbighausen: Paleontology as a circumstantial evidence lawsuit. London 2012.

The question if historical sciences (such as geology and paleontology) as well as biology have universal laws is an ongoing subject of debate. Paleontology, a science overlapping with geology and biology, cannot fulfil the strict requirements of an empirical science and its criterion of demarcation in the sense of logical empiricists. Like in natural sciences such as physics, the scientific reasoning in paleontology as a historical science contains the four steps: (1) observation/description/measurement; (2) classification; (3) establishment of laws, rules and interpretations; and (4) establishment of principles. Two conclusions are of special importance: (1) evolution is proposed here as a regulative idea for paleontology and (2) historical sciences have to be understood as hermeneutic. That confronts them with the hermeneutical circle but they are nevertheless scientific.

Als Freiberufler freue ich mich sehr über Ihr Interesse an meiner Arbeit. Wenn Sie Fragen oder einen Auftrag haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren.

Folgen Sie mir auf twitter oder schicken Sie eine Mail an: ebbighausen@gmx.net

Der Schwerpunkt meiner journalistischen Arbeit liegt auf Asien, insbesondere Südostasien.

Thematisch interessiere ich mich für internationale Beziehungen, Sicherheitspolitik und good governance. Eng damit verknüpft sind Fragen des Völkerrechts und der Menschenrechte.

Ich habe in Deutschland, Vietnam und Myanmar journalistisch gearbeitet.

Seit 2009 bin ich Verleger beim Kölner tauland-verlag.

Ziel dieses Independent-Verlags ist es, anspruchsvoller, deutschsprachiger Literatur junger Autoren eine Publikations-Möglichkeit zu bieten; in der festen Überzeugung, dass abseits der großen Verlage mit ihren primär kommerziell geprägten Veröffentlichungsstrategien ein Bedürfnis nach qualitativ und innovativ orientierter Literatur besteht. Die Offenlegung von Strukturen der Vernetzung, die Beleuchtung von Bruchlinien – darauf richtet sich inhaltlich das verlegerische Augenmerk.

tauland widmet sich der Förderung und Veröffentlichung neuer, unverbrauchter Stimmen. Mit bescheidenen Mitteln, dabei hundertprozentig unabhängig und mit viel Leidenschaft wollen wir einen Beitrag leisten zur poetischen Vermessung unserer literarischen Gegenwart.

Der brillante vietnamesische Stratege Vo Nguyen Giap ist am 04.10.2013 im Alter von 102 Jahren gestorben. Mit seinen Siegen über Frankreich und die USA ist der General und ehemalige Verteidigungsminister Vietnams weltberühmt geworden.

Mein Nachruf zeigt die wichtigsten Stationen seines Lebens und stellt sie in den historischen Kontext.

Die Tochter ist eine politische Biographie über Aung San Suu Kyi. Das Buch habe ich gemeinsam mit Hans-Bernd Zöllner verfasst. Es ist 2015 im Horlemann-Verlag erschienen. Bestellungen nimmt der Verlag hier entgegen.

Die Tochter. Eine politische Biographie. Angermünde : Horlemann-Verlag 2015. 392 Seiten. 19,90 Euro.

Passend zum Thema ein Interview mit der 3sat kulturzeit.

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Mit freundlicher Genehmigung von © Maika Elan

Ein Leben für Buddha
Für die Deutsch Welle habe ich anlässlich des Nirwana-Tages eine Audioslideshow zum Thema Buddhismus in Myanmar realisiert.
Hier geht es zur Audioslideshow Ein Leben für Buddha

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